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26.04.2019 | 

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Die Welt der digitalen Spiele

 

Die Welt der digitalen Spiele ist riesig, die weltweit mit Gaming verbrachten Stunden unzählbar, die generierten Umsätze unermesslich. Moderne Technologien erzeugen Virtuelle (Spiel-) Realitäten und mit eSports und Let’s Play Videos können Gamer zigtausende Euros verdienen. Seriöse Institute betonen die vielseitigen Fähigkeiten, die von Computerspielen gefördert werden, andere warnen vor negativen Konsequenzen und drohenden Abhängigkeiten.

Die Suche nach dem Flow-Erlebnis soll es sein, die Games so attraktiv macht. Ein wichtiger Aspekt des Spielens ist auch das Scheitern. Sofern es selbstverschuldet ist, also nicht etwa durch Fehler im Spiel verursacht wird, und der individuellen Toleranzgrenze der Spielerinnen und Spieler entspricht, erhöht es die Motivation zu spielen und sich stets zu verbessern. Welche Fähigkeiten hierbei konkret trainiert werden, ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Es gibt dezidierte Lernspiele in denen etwa mathematisches, räumliches oder textliches Verständnis geübt wird, doch auch andere Spiele sprechen meist kognitive Kompetenzen an (logisches, strategisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen), fördern die Sensomotorik und können auf soziale und persönlichkeitsbezogene Kompetenzen (Kooperation, Kommunikation, Kreativität…) positiv wirken. Doch wie soll man ein geeignetes Spiel für die Zielgruppe auswählen? Auf zahlreichen Plattformen kann man sich durch Rezensionen und Empfehlungen von klicken. Auch „Let’s Play-Videos“ bieten oft schnelle Einblicke in den Spielaufbau.

Hier einige Links, die wir für eine erste Orientierung empfehlen können: 

BuPP, die Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von digitalen Spielen, bietet Informationen und Empfehlungen.

bupp.at

Zentrum für Angewandte Spieleforschung der Donau-Universität Krems gab in Kooperation mit BuPP drei Broschüren „Game Based Learning“ Broschüren heraus für Unterricht, Kinder- und Jugendarbeit und in der Familie. Sie stehen hier zum Download:

toolkit-gbl.at/tipps

Die Broschüre der wienXtra Spielebox „Digitale Spiele – Empfehlungen & Elterntipps“ erschien 2017.

www.wienxtra.at/fileadmin/web/spielebox/pdf/Brosch%C3%BCren/games_broschuere_17_screen.pdf

Saferinternet.at betreibt einen Themenschwerpunkt zu digitalen Spielen:

www.saferinternet.at/themen/digitale-spiele/

PEGI, Pan European Game Information bietet Alterseinstufungen und Inhaltsbeurteilungen zu den meisten Games.

pegi.info

Die Zeitschrift für Medienpädagogik merz widmet ihre aktuelle Ausgabe Computerspielen in der Jugendarbeit. Eine Übersicht der Beiträge findet sich auch online:

www.merz-zeitschrift.de/alle-ausgaben/details/computerspiele-in-der-jugendarbeit/

Das Games Institute Austria bietet Schulungen und Informationen rund um Games:

www.gamesinstituteaustria.org

Die Initiative Creative Gaming nützt Medienkompetenz und Kreativität für die Dekonstruktion und Aneignung von Spielen. Basis der Initiative ist in Hamburg, doch online verfügbare Beispiele und Publikationen sind auch hierzulande empfehlenswert:

www.creative-gaming.eu

Der eSport Verband Österreich:

www.esvoe.at

Der Frauenanteil im eSport ist sehr gering (5%), hier eine Plattform, die gezielt Mädchen und Frauen im eSport fördern möchte:

league-of-girls.com

Der umstrittene, polemisierende und höchsterfolgreiche Youtuber PewDiePie wurde mit Let’s Play Videos zum Onlinestar:

de.wikipedia.org/wiki/PewDiePie

www.youtube.com/user/PewDiePie

Ein Artikel von Ende 2017 der differenziert und mit Studien unterlegt die Auswirkungen von Gaming aufs Gehirn untersucht.

www.faz.net/aktuell/wissen/computer-mathematik/machen-computerspiele-dumm-oder-foerdern-sie-das-gehirn-15310266.html

 

 

Tags:
» #Gaming  » #Jugendliche  » #Medienkompetenz  » #Spiele 
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